PHYSIO ZENTRUM FELLBACH
UNSERE LEISTUNGEN
Unterstützung und Beratung
Ersttermin 30 Minuten
Wir nehmen uns die Zeit.
Wir nehmen uns die Zeit für Sie. Aus diesem Grund planen wir bei KG- und MT-Verordnungen für den Ersttermin 30 Minuten. Zudem besteht die Möglichkeit Ihre Therapiezeit für die Folgetermine ebenfalls zu erweiterten.
Wissensvermittlung
Ein wichtiger Baustein der Behandlungen besteht darin Fachwissen zu teilen. Somit holen Sie mehr aus Ihrer Behandlung heraus und können Ihren Körper besser verstehen.
Was ist Krankengymnastik?
Die Krankengymnastik (KG) ist eine Heilmittelverordnung die fast alle Krankheitsbilder umfasst. Sie dient dazu die menschliche Bewegungs- und Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten.
Der Berliner Arzt Albert C. Neumann brachte die „schwedische Heilgymnastik“ nach Deutschland. Hat der Patient z.B. eine Einschränkung oder eine Dysfunktion wird diese durch physiotherapeutischer Anamnese und Untersuchung festgestellt.
Die Therapie gehört zu den aktiven physikalischen Therapien. Hierbei ist der Therapeut aufgefordert den Patienten zur Eigenaktivität zu motivieren. Der Patient soll lernen Eigenverantwortung zu übernehmen und seine Gesundheit zu fördern. Die Zielsetzung ist individuell und wird in Absprache mit dem Patienten festgelegt. Meist steht hier die Schmerzfreiheit im Vordergrund. Es kann aber auch ein Defizit der motorischen Grundeigenschaft, wie z.B. der Koordination oder Kraft vorliegen. Dies kann mit (Eigen)Übungen und Training verbessert werden.
Manche Beschwerden haben eine schlechte Körperhaltung zur Ursache. Hier kann ein Coaching und Muskelaufbau dem entgegenwirken. Durch zu vieles sitzen im Alltag werden wir steif und unbeweglich. Unsere Muskulatur verkürzt sich und wir bekommen Beschwerden, auch hier liegt eine Indikation vor.
Bei älteren Menschen kann die Krankengymnastik auch dazu dienen alltägliche Bewegungen zu verbessern oder präventiv einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes entgegen zu wirken (es wird auch als Hausbesuch verordnet).
Krankengymnastik wird vom Arzt verordnet (KG) oder als Selbstzahlerleistung /privat über den sektoralen Heilpraktiker abgerechnet.
Was ist Manuelle Therapie?
Die Manuelle Therapie ist eine Behandlungsform bei der eine Funktionsstörung des Bewegungsapparates, vor allem der Wirbelsäule oder der Gelenke vorliegt.
Bei den Techniken unterscheidet man zwischen einer Mobilisation und einer Manipulation, welche mit einem Impuls ausgeführt werden. Mobilisationstechniken können sowohl aktiv als auch passiv sein. Die Manipulation wird vor allem bei Gelenkblockierungen im Bereich der Wirbelsäule eingesetzt, während bei den Gelenken der Extremitäten Mobilisationsbehandlungen im Vordergrund stehen. Vorab findet eine fachliche Untersuchung statt, bei der der Therapeut die Bewegungseinschränkung oder Blockade lokalisiert. Ein Wirbel ist niemals »verrenkt« und wird auch nicht »eingerenkt«, weder von Manualtherapeuten, noch von Ärzten oder Chiropraktikern. Schon das Verrenken eines Wirbels ist mit dem Leben nicht vereinbar.
Die Ursache der starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ist ein unbewegliches, nicht gleitendes Gelenk (Gelenkblockade). Eine gezielte Mobilisation mit Impuls geht häufig mit einem Knackgeräusch einher. Wichtig hierbei ist die genaue Position der Hände und die Bewegungsrichtung.
Es gibt sehr viele verschiedene Grifftechniken und Ausführungen. Aber auch eine Dysbalance durch eine Fehlbelastung, kann die Biomechanik im Gelenk in ein Ungleichgewicht bringen. Eine solche Therapie erfordert genaue anatomische Kenntnisse und Einblicke in die Mechanik jedes einzelnen Gelenkes. Behandlungsziel ist hier die Schmerzlinderung und Bewegungsfreiheit, aber auch der Stoffwechsel und die Durchblutung in dem Gebiet werden angeregt.
Manuele Therapie (MT), welche nur von ausgebildeten Therapeuten ausgeführt werden darf, wird vom Arzt verordnet (MT) oder als Selbstzahlerleistung /privat über den sektoralen Heilpraktiker abgerechnet.